Projekt NEOShield: Asteroidenabwehr mit System |
Wann genau der letzte große Einschlag eines Asteroiden auf der Erde geschah, ist nicht klar. Dass in Zukunft weitere Kollisionen folgen werden, dessen ist sich Alan Harris, Asteroidenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), sicher. In den nächsten dreieinhalb Jahren leitet er die im Januar 2012 gegründete internationale Kooperation "NEOShield" (Near Earth Object) - insgesamt 13 Partner aus Forschung und Industrie werden gemeinsam erforschen, wie Einschläge von Asteroiden und Kometen verhindert werden können. Untersucht wird unter anderem die Möglichkeit, Asteroiden durch den Einschlag einer Raumsonde von ihrer bedrohlichen Bahn abzubringen. Die Europäische Union unterstützt das Projekt mit vier Millionen Euro. Weitere 1,8 Millionen Euro steuern die beteiligten Partner bei. |
Ein dunkler Fleck auf dem Mars: Die Region Syrtis Major |
Die Bilder der Stereokamera-HRSC zeigen eine Region, die Hobby-Astronomen bestens vertraut ist: Syrtis Major. Die Vulkanprovinz ist als dunkler Fleck auf der Marsscheibe relativ leicht zu identifizieren. |
Falcon: Messflüge in Malaysia |
Die Küstengebiete von Malaysia sind wichtige Quellgebiete von natürlichen biogenen Halogenverbindungen, die die Ozonschicht schädigen können. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des DLR gemeinsam mit Partnern im Projekt SHIVA. |
Buckelwal als Vorbild - Hubschrauber sollen wendiger werden |
Moderne Hubschrauber könnten deutlich schneller und manövrierfähiger sein - wenn ihnen nicht die Aerodynamik bestimmte Grenzen auferlegen würde. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen haben jetzt eine Möglichkeit, die Manövrierfähigkeit zu steigern, im Flugversuch getestet. Die Idee haben sie beim Buckelwal abgeschaut. |
DLR 2012 ? Forschung ist wichtige Investition für die Zukunft |
Das DLR wird auch 2012 als eine der führenden Forschungseinrichtungen Europas seine wissenschaftlichen Arbeiten an den zentralen Fragen zum Erhalt der Umwelt, Mobilität, Energieversorgung und Sicherheit ausrichten. Dabei steht das Verknüpfen von Ergebnissen der Grundlagenforschung mit innovativen Anwendungen im Mittelpunkt. |
Erstes Solarkraftwerk in Südostasien arbeitet mit voller Leistung |
Das Sonnenwärme-Kraftwerk hat am 25. Januar 2012 erstmals seine volle Leistung von fünf Megawatt ins Netz eingespeist. Das Ende des vergangenen Jahres in Betrieb gegangene Kraftwerk ist das erste Parabolrinnen-Kraftwerk, bei dem der Dampf zum Antrieb einer Turbine direkt in den Parabolrinnen erzeugt wird. Forscher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben sowohl bei der Entwicklung einzelner Komponenten als auch beim Gesamtkonzept der Anlage mitgewirkt. Das Kollektorfeld des Kraftwerks wurde von der deutschen Firma Solarlite gebaut, Betreiber ist der thailändische Energieversorger Thai Solar Energy. |
Der Erde in 3D ein großes Stück näher |
Nach einem Jahr hat der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X mit seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X die Landflächen der Erde zum ersten Mal komplett abgebildet. Aus der Datenbasis entsteht das weltweit erste einheitliche, hochpräzise und digitale Höhenmodell der Erde in 3D. |
"Runzelrücken" und Grabenbrüche in Tempe Terra |
Die Region Tempe Terra ist eine der geologisch vielfältigsten auf dem Mars. Die Aufnahmen der hochauflösenden Stereokamera HRSC zeigen zahlreiche interessante geologische Phänomene. |
2011 geht - Hallo 2012! |
Im DLR blicken wir wiederum auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Zahlreiche Highlights aus den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit haben wir hier noch einmal in Form von Bildern und einem Video für Sie zusammengestellt.
Thematisch ging es für das DLR selten vielfältiger zu als im Jahr 2011: Start und erfolgreicher Flug des europäischen Raumtransporters ATV-2 Johannes Kepler, das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie SOFIA von NASA und DLR erstmalig in Deutschland, ein brennstoffzellen-betriebenes und treibstoffsparendes Flugzeugbugrad, Fortschritte für hochautomatisiertes Autofahren, Übernahme des Solarturmkraftwerks in Jülich und Tsunami-Hilfe aus dem All sind nur einige Beispiele. Nicht zu vergessen die Nominierung des deutschen Astronauten Alexander Gerst für seinen Flug zur Internationalen Raumstation ISS im Mai 2014 sowie die Berufung gleich zwei neuer Vorstandsmitglieder, Prof. Dr. Hansjörg Dittus und Dr. Gerd Gruppe. |
Asteroidensonde Dawn jetzt in ihrer niedrigsten Umlaufbahn um Vesta |
Die NASA-Raumsonde Dawn befindet sich seit Mitte Dezember 2011 auf ihrer niedrigsten Umlaufbahn um den Asteroiden Vesta. Im November wurde der Orbit langsam auf eine Höhe von etwa 210 Kilometern über der Asteroidenoberfläche abgesenkt. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) fließen die Daten aus nächster Nähe in die Karten und Höhenmodelle des Asteroiden mit ein. |
20 Jahre Antarktisstation O'Higgins: Arbeiten auf dem Weißen Kontinent |
Vor der Tür brüten die Pinguine und nutzen die große Satelliten-Antenne und ihren Sockel als Windschutz. Im Inneren der deutschen Antarktisstation GARS O?Higgins (German Antarctic Receiving Station) kontrollieren Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Empfang von Satellitendaten. 1991 gegründet, trotzt die Station seit 20 Jahren den eisigen Stürmen auf dem Weißen Kontinent. Rund um die Uhr ? auch an Weihnachten und Silvester ? ist die Station mit einem Team besetzt. |
Alternative zum Radar: Hochgenaue Ortung von Flugzeugen durch Satelliten |
Wissenschaftler des DLR forschen an einer alternativen Technik zur Ortung von Flugzeugen: Mittels Satelliten wollen sie die Statusinformationen, die Flugzeuge der neueren Generation standardmäßig im Sekundentakt versenden, an Bodenstationen weiterleiten. |
Mit Laserlicht vom Flugzeug aus den Verkehr erfassen |
Es ist eine Premiere: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzen Laserlicht, um riesige Mengen digitaler Bilddaten in höchster Qualität aus der Luft zum Boden zu versenden - erstmals ist dies jetzt über eine Distanz von 120 Kilometern gelungen. |
Herrin über Prüfstände und Dampferzeuger: Anja Frank |
Als Kind guckte sie am 24. Dezember 1979 lieber den ersten Start einer Ariane-Rakete als am Weihnachtsbaum Plätzchen zu essen. Mit zehn Jahren wollte sie am liebsten Astronautin werden. Heute fühlt Anja Frank den Raketentriebwerken auf den Zahn, die die Raketen ins All befördern: Die 40-Jährige ist Abteilungsleiterin für die Versuchsanlagen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen - und managt somit Prüfstände, Tankanlagen, Dampferzeuger, Kühlwasseranlagen und das gesamte Team. |
Vorweihnachtszeit im Windkanal: DLR testet sieben Meter Tragflächenmodell |
Wissenschaftler des DLR haben ein weltweit einzigartiges Tragflächenmodell mit einer Länge von sieben Metern und einer Tiefe von 1,2 Metern bei eingefahrenen Klappen erstellt. Gemeinsam mit Partnern finden aktuell aeroakustische Versuche in einer der Testanlagen der Deutsch-Niederländischen Windkanäle (DNW) in den Niederlanden statt. |